Herzlich Willkommen und Vielen Dank für Ihr Interesse!

Mein Name ist Gerburg Hesse-Hanbuch. Ich bin Ihre FDP-Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl am 19. März 2023.

Das Amt der Oberbürgermeisterin ist verbunden mit der hohen Verantwortung, die es überparteilich für alle Darmstädterinnen und Darmstädter wahrzunehmen gilt. Genauso hoch ist die berechtigte Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger, dass dieses Amt gewissenhaft, leidenschaftlich und prägend ausgeübt wird. Der jetzige Amtsinhaber, Jochen Partsch, ist diesen Maßstäben aus meiner Sicht sehr gerecht geworden.

Mit meiner Leidenschaft für die Kommunalpolitik u.a. als ehemalige Stadtverordnete in Pfungstadt, aber auch mit Blick auf die Bewerberlage um seine Nachfolge habe ich mich entschlossen für dieses Amt zu kandidieren.

Als Apothekerin bin ich nah an den Menschen. Mir ist wichtig, mit einem frischen Blick „von außen“ auf diese Stadt und dieses Amt zu schauen und nicht mit der Verwaltungs- oder Dezernentenbrille. Für mich hat Darmstadt unglaublich großes Potential – als Wissenschafts- und Innovationsstandort, als Wirtschaftsstandort, als Stadt von Kunst, Kultur und Sport, und vor allem als Wohnort mit einer hohen Lebensqualität.

Als Oberbürgermeisterin hat für mich die tatsächliche Umsetzung der Potentiale Darmstadts Priorität! Lesen Sie im Folgenden, wo ich die Chancen für Darmstadt sehe und was mir am Herzen liegt!

Kontaktieren Sie mich jederzeit, ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!

Herzlichst, Ihre
Gerburg Hesse-Hanbuch

Aktuelles

Meine Schwerpunkte

1. Wirtschaftliche Leistungskraft erhalten und fördern.

Die Stärke und Attraktivität einer Stadt basiert auf ihrer wirtschaftlichen Leistungskraft. Darmstadt ist Spitze, wenn es um Forschung und innovative Clusterbildung geht.

  • Ziel muss sein, unsere Forschenden mit ihren guten Ideen und Start Ups auch hier zur unternehmerischen Entfaltung bringen und halten zu können. Das schafft attraktive Arbeitsplätze, gute Einkommen und die wichtige Stärkung der sozialen Mitte.
  • Darmstadt muss sich noch stärker dem Wettbewerb um attraktive gewerbliche Standorte stellen. Die Anstrengungen um die besten Plätze als Digitalstadt müssen intensiviert werden. Die bisherigen Leistungen sind nicht ausreichend.

2. Standortpotentiale nutzen und ausbauen.

Darmstadts zentrale Lage, die Nähe zum Frankfurter Flughafen, das hervorragende Niveau unserer Berufsschülerinnen und -schüler sowie der Studierenden sind wichtige positive Standortfaktoren. Das allein wird aber nicht ausreichen.

  • Es braucht geeignete Gewerbeflächen, attraktiven Wohnraum auch für mittlere Einkommen und eine städtische Atmosphäre mit hoher Lebensqualität, um auch für internationale Unternehmen als Standort attraktiv zu sein bzw. zu bleiben. Die Umzugspläne der Telekom haben gezeigt, wie schnell sich hier das Blatt wenden kann.
  • Das Darmstädter Stadtwirtschaftskonzept ist bewährt. Kritisch ist jedoch der hohe Schuldenstand. Es gilt, den städtischen Haushalt weiter zu konsolidieren und unnötige Mehrausgaben sowie weiteren Personalaufbau zu vermeiden. Die Potentiale von Prozessoptimierung, Personalqualifizierung und Digitalisierung sind konsequent zu nutzen, um die Stadt handlungs- und wettbewerbsfähig zu halten.

3. Handel und Gewerbe in den Mittelpunkt.

Neben den großen Unternehmen ist Darmstadt stark geprägt vom Einzelhandel, den freien Berufen und mittelständischen Gewerbebetrieben. Sie versorgen unsere Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Umland und bieten wertvolle Arbeitsplätze vor Ort.

  • Die Stadt Darmstadt muss durch Abbau bürokratischer Hemmnisse, weitere Digitalisierung der städtischen Dienstleistungen und durch kluge städtebauliche und verkehrspolitische Maßnahmen Handel und Gewerbe dienen und ihnen nicht Steine in den Weg legen.
  • Die akute Energiekrise und die damit einhergehenden Preissteigerungen sind eine Belastung und Herausforderung für uns alle.
  • Alle Einsparpotentiale im städtischen, gewerblichen und privaten Energieverbrauch sind kritisch und mit Blick auf Wirkung und Verhältnismäßigkeit zu prüfen.

4. Mobile Stadt für mobile Bürgerinnen und Bürger.

Eine Stadt lebt von den Mobilitätsangeboten für ihre Bürgerinnen und Bürger. Darmstadt hat die Heinerliner – das reicht aber nicht aus. Eine komplizierte ÖPNV-Tarifstruktur, unzureichende Alternativen für über 70.000 PKW-Pendler aus der Stadt und dem Umland und ein Flickwerk aus Radwege-Versatzstücken machen es schwer schnell, sicher und günstig von A nach B zu kommen.

  • Darmstadt braucht einen Verkehrsentwicklungsplan. Die Pendlerproblematik mit ihren täglichen Staus am Böllenfalltor, an der Rheinstraße und von Roßdorf kommend muss endlich angegangen werden. Nach dem Wegfall der Umgehungslösung braucht es einen sehr viel intensiveren und zielführenderen Dialog zwischen Stadt und Landkreis.
  • Handel und Gewerbe leben davon, dass ihre Kunden auch in die Stadt kommen können. Ausreichend Parkmöglichkeiten, grüne Wellen und integrierte App-Angebote sind hierfür u.a. wichtig.
  • Darmstadts Radwegenetz muss vom jetzigen Flickenteppich auf ein einigermaßen akzeptables Niveau. Wo Radlerinnen und Radler viel fahren, aber Radwege fehlen, sollten sie eingerichtet werden. Sehr viele Radwege sind zu schmal, ihr Belag ist holprig oder sie enden unvermittelt an Kreuzungen: Hier muss weiter ausgebaut und nachgebessert werden.
  • Gleiches gilt für die Sicherheit der Fußgänger. Lastenfahrräder mit E-Motoren, die auf Gehwegen rasen, sind nicht hinnehmbar. Der Fahrradverkehr darf nicht auf die Gehwege verschoben werden.
  • Die Darmstädterinnen und Darmstädter dürfen nicht auf dem Rücken einseitiger Bevorzugung bestimmter Verkehrsträger gegeneinander ausgespielt werden.

5. Eigentum fördern und bezahlbaren Wohnraum sichern.

Darmstadt hat noch Potential für neuen Wohnungsbau. Gleichwohl wird es absehbar Wachstumsgrenzen geben, wenn gleichzeitig Naherholungsräume, Naturflächen, Sportanlagen und auch Gewerbegebiete erhalten bleiben sollen. Nachverdichtung und Aufstockung sind wichtig, aber kein Allheilmittel.

  • Die bauverein AG ist einer der starken stadtwirtschaftlichen Akteure für die Bereitstellung ausreichend bezahlbaren Wohnraums. Die Erschließung weiterer Neubaugebiete auf dem ehemaligen Eberstädter Klinikgelände, auf dem Ludwigshöhviertel, dem Messplatz und auf dem Marienplatz unterstützen wir.
  • Bei Neubauten sind in Darmstadt u.a. Quoten von 25 Prozent des Wohnraums für geringe und 20 Prozent für mittlere Einkommen vorgesehen. Bei der Erschließung neuer Wohnviertel ist aber auch auf den Bau attraktiver Wohnungen und entsprechender Infrastruktur für mittlere und höhere Einkommen zu achten.
  • Wohneigentum ist ein wichtiger Teil sozialer Zukunftssicherung. Die Angebote, Wohneigentum auch mit mittleren Einkommen zu erwerben, müssen stärker gefördert werden.

6. Für mehr Lebensqualität in Darmstadt

Darmstadt ist eine dynamische und weltoffene Stadt – darauf sind wir stolz! Wir stehen an der Seite der Ukraine. Wir sind Weltkulturerbe-Stadt. Urbane Lebensqualität ist aber kein Selbstläufer.

  • Lebensqualität bedeutet, ausreichend Einzelhandel in der City und in den Ortsteilmitten zu erhalten, um nicht auf das Niveau von „Ein-Euro-Shop“-Innenstädten abzugleiten.
  • Die vielfältige Kunst- und Kulturszene sowie das sportliche und kulturelle Vereinsleben bleiben das wichtige soziale Band, dass uns Darmstädterinnen und Darmstädter zusammenhält. Sie gilt es besonders zu fördern.
  • Die zahlreichen Möglichkeiten, die sich als Weltkulturerbe-Stadt im Bereich des Tourismus bieten, müssen zielgerichteter und wirksamer als bisher entwickelt und umgesetzt werden.
  • Darmstadt war einst die Stadt im Walde. Heute liegen große Teile des Westwalds brach. Die Bemühungen, den Westwald und andere gefährdete Naturräume zu erhalten, sind deutlich zu verstärken.
  • Die Versiegelung von Flächen nimmt weiter zu. Friedensplatz und große Flächen in der Lincolnsiedlung sind reinste Herdplatten. Es fehlen an vielen Stellen schattenspende Bäume. Das Potential für Solarpanels auf städtischen Dächern ist nicht annähernd ausgeschöpft und auch die Lichtverschmutzung kann deutlich reduziert werden.

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Über mich

Vita

  • geb. 1965 in Osnabrück
  • verheiratet, 1 Kind
  • seit 1995 in Hessen
  • 2021 Umzug von Pfungstadt nach Darmstadt

Hobbys

  • Radfahren, MTB
  • Klavierspielen
  • Kunst und Kultur
  • Kochen & Essen mit Freunden

Ausbildung

  • 1984 Abitur am Gymnasium Bersenbrück
  • 1984 – 1987 PTA- Ausbildung
  • im Anschluss Pharmaziestudium in Münster
  • 1993 3. Staatsexamen und Approbation zur Apothekerin
  • seitdem in öffentlichen Apotheken tätig, davon ein Jahr Filialleitung

Politik

  • 2016 – 2021 Unabhängige Stadtverordnete in Pfungstadt, parteilos in der CDU-Fraktion
  • seit 2022 FDP-Mitglied